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Learning Type Design
24. Leipziger Typotage
28. April 2018
Museum für Druckkunst Leipzig
 



Die 24. Leipziger Typotage am 28. April 2018 inspirieren sich thematisch an der parallel im Museum für Druckkunst präsentierten Ausstellung »Pangramme : learning type design« (29.04. bis 15.07.18), die Schriftentwürfe junger Type Designer aus der ganzen Welt vereint. Darüber hinaus stehen 2018 gleich mehrere Jubiläen in Sachen Schriftgestaltung und Typografie an, der 550. Todestag von Johannes Gutenberg, der 250. Geburtstag von Justus Erich Walbaum, der 100. Geburtstag sowohl von Albert Kapr als auch von Hermann Zapf und last but not least der 90. Geburtstag von Adrian Frutiger.

Grund genug, den Blick auf Schrift damals, heute und in der Zukunft zu richten und sich mit Lehrkonzepten im Type Design sowie deren Wirkung auseinanderzusetzen. Welche Konzepte gab und gibt es? Wohin geht die Entwicklung und wozu überhaupt noch neue Schriften gestalten, angesichts der Fülle an Optionen, die bereits zur Verfügung stehen? Welche Trends zeichnen sich ab und was bewegt Gestalter heute, wenn sie neue Schriften zeichnen?

Den Auftakt zur Konferenz bildet die Eröffnung der Ausstellung »Pangramme : learning type design« am Vorabend, Freitag, 27. April, 19 Uhr, mit einem Vortrag des Kurators und Gestalters Jérôme Knebusch. Am Samstag geben sieben Referenten Einblicke in das Thema »Learning Type Design« aus ihren jeweiligen Blickwinkeln. Zum Ausklang am Sonntag werden Rundgänge und ein Letterpress-Workshop im Museum für Druckkunst angeboten.

Eine ausführliche Rückschau zu den 24. Leipziger Typotagen erschien im Mai 2018 im Deutschen Drucker, Ausgabe 9 (Auorin: Silvia Werfel). PDF hier.

Videomitschnitte der Vorträge gibt es auf Youtube hier.

PROGRAMM
27.–29.4.2018

Freitag

Learning Type Design
24. Leipziger Typotage
28. April 2018
Museum für Druckkunst Leipzig
 

Informationen folgen.

 

18
Eröffnung+Vortrag+
19.00
Jérôme Knebusch


-Jérôme Knebusch
Frankfurt/Main

»Pangramme: learning type design«
Eröffnung der Ausstellung und Vortrag
Fr, 19.00

 

Der Designer und Kurator Jérôme Knebusch stellt in seinem Auftaktvortrag die Ausstellung »Pangramme : learning type design« vor, die an diesem Abend im Museum für Druckkunst eröffnet wird. Als pädagogisches Projekt an der Kunsthochschule in Metz entstanden, zeigt die Ausstellung Schriftentwürfe aus dem internationalen Hochschulkontext. Der Vortrag umfasst ebenfalls einen Überblick über Tendenzen aktueller Gestaltung im Bereich Schrift und wie diese an den Kunsthochschulen vermittelt wird. Zudem wird die Frage erörtert, wie Schrift überhaupt ausgestellt werden kann.

Jérôme Knebusch arbeitet in den Bereichen der Grafik, Buch- und Schriftgestaltung. Er lehrt und forscht am Staatlichen Institut für typografische Forschung in Nancy (ANRT) und an der Kunsthochschule in Metz und hält regelmäßig Vorträge und Workshops in verschiedenen Hochschulen. Jérôme Knebusch lebt in Frankfurt am Main. www.jeromeknebusch.net

 

17
Get together+
20.00
im Museum für Druckkunst Leipzig


-
Get together
Leipzig

im Museum für Druckkunst Leipzig
Fr, 20.00

Aperitif und Möglichkeit zum Austausch.

 

Samstag

16
Anmeldung der Teilnehmer+
09.30



-Anmeldung der Teilnehmer
Leipzig

Sa, 09.30
Peter Mohr (Moderation)+
10.00
Begrüßung durch die Veranstalter


-Peter Mohr
Leipzig

Moderation
Sa, 10.00

Peter Mohr ist Designer und Art Director aus Leipzig. Er arbeitet im Bereich Corporate-, UX-, und Typeface Design. 2012 gründete Peter mit seiner Partnerin Monique das Büro für Design und Webentwicklung zentrumwest.
Er diplomierte an der Hochschule für Grafik- und Buchkunst Leipzig (HGB) bei Prof. Fred Smeijers, schloss dort sein Meisterschülerstudium bei Prof. Dr. David Link ab, veröffentlichte mit Fayon und Fayon Grande zwei Schriftfamilien und arbeitet derzeit an diversen weiteren Schriftprojekten. Peter moderiert die 24. Leipziger Typotage.
www.zentrumwest.com

3
Christian Stindl+
10.10
»Die Schrift ist tot ...!«


-Christian Stindl
Köln

»Die Schrift ist tot ...!«
Sa, 10.00

Christian Stindl begibt sich auf die Suche nach dem Wesen der Schrift, hinterfragt ihre heutige Relevanz und prognostiziert gleichsam den Untergang des lateinischen Zeichensystems im Zeitalter der Industrie 4.0. Mit seinem Vortrag möchte der Grafikdesigner den längst überfälligen Diskurs über die aktuelle Praxis im Bereich der Gestaltung von Schrift eröffnen und fordert dabei ein radikales Umdenken seitens der Schriftgestalter. Er verweist auf die offenkundige Diskrepanz zwischen der stetig zunehmenden Anzahl formaler Neuinterpretationen der einzelnen Schriftzeichen einerseits sowie der mangelnden strukturellen Reflexion des lateinischen Zeichensystems andererseits.
Christian Stindl studierte von 2003 bis 2006 Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Von 2007 bis 2013 war er als Projekt- und Teamleiter im Büro HG Merz Architekten Stuttgart für die grafische Gestaltung von Dauer- und Wechselausstellungen, Leit- und Orientierungssysteme sowie Printpublikationen verantwortlich. Seit 2013 ist er Lehrbeauftragter für den Themenbereich »Schrift im Raum« an der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort und leitet als selbstständiger Grafikdesigner das Büro Heimathafen in Köln. www.buero-heimathafen.de

 

8
Juli Gudehus+
10.55
»Gute Zeichen Schlechte Zeichen«


-Juli Gudehus
Berlin

»Gute Zeichen Schlechte Zeichen«
Sa, 10.55

Am Anfang war das … Zeichen! Und zwar eines der zahllosen Piktogramme, Symbole und Logos, die uns täglich auf Bildschirmen, Schildern, Geräten und Produkten begegnen. Sie kommunizieren Warnungen, Gebote, Informationen, Identitäten u.v.m. Diese »lesen« wir intuitiv. Juli Gudehus reizte es, anhand vieler solcher kleiner Sinninhalte einen größeren Sinninhalt darzustellen. Hierfür wählte sie die biblische Schöpfungsgeschichte. Das Resultat ihres Experiments ist eine zeitgenössische Adaption der ägyptischen Hieroglyphenschrift – ein Buch von Welt, das Fragen und Beobachtungen anregt.
Juli Gudehus stellt Verbindungen her zwischen Phänomenen, Menschen und Dingen. Sprache und Alltagskultur sind ergiebige Quellen für ihre facettenreiche Arbeit. Sie strahlt, wenn davon Funken überspringen und Menschen zum Lächeln bringen. Juli Gudehus lebt und arbeitet in Berlin. Sie gestaltet, berät, begleitet, recherchiert, regt sich auf, regt an, schreibt, lernt, lehrt, liebt Farben, zählt Erbsen, zagt, fragt, wagt und wundert sich. Ihre Spezialität ist das Besondere. www.juligudehus.net

 

20
Pause+
11.40
...


-Pause
Leipzig

Sa, 11.40
6
Dan Reynolds+
12.00
»Schriften im Auftrag«


-Dan Reynolds
Berlin

»Schriften im Auftrag – Die HGB als Schmiede der Typoart-Schriften zwischen den 1950er und 1970er Jahren«
Sa, 12.00

In Leipzig wurde 1905 an der Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe (heute: Hochschule für Grafik und Buchkunst / HGB) eine eigene Schriftklasse etabliert. Diese fokussierte die Anwendung und Schaffung neuer Schriften vor allem für buchgewerbliche Zwecke, um die Qualität des Designs von Drucksachen zu verbessern. Mit der späteren Gründung des Instituts für Buchkunst (1955) an der HGB kam ein weiterer Fokus hinzu. Am Institut entstanden künftig die Schriftentwürfe für den VEB Typoart, den einzigen Schrifthersteller der DDR. Unter der Leitung von Prof. Albert Kapr (1918–1995) entwickelte sich die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Buchkunst und dem VEB Typoart über Jahrzehnte in historischer Einmaligkeit. Diese Art der Kooperation zwischen Hochschule und Gewerbe bieten noch heute Ansätze für die aktuelle Praxis.
Dan Reynolds ist freiberuflicher Schriftgestalter in Berlin und Doktorand an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Geboren in den USA lebt und arbeitet er seit etwa 15 Jahren in Deutschland. Von 2004 bis 2011 arbeitete er bei Linotype und lehrt seit 2009 u.a. an der Hochschule Darmstadt, an der Weißensee Kunsthochschule Berlin oder an der Beijing Normal University in Zhuhai/China. Derzeit forscht er im Rahmen seiner Promotion über die Beziehungen zwischen Schriftgestaltern und -gießereien während der wilhelminischen Zeit. www.typeoff.de

1
Dr. Nikolaus Weichselbaumer+
12.45
»Technologie und Innovation im schriftgestalterischen Werk Hermann Zapfs«
-Dr. Nikolaus Weichselbaumer
Mainz

»Technologie und Innovation im schriftgestalterischen Werk Hermann Zapfs«
Sa, 12.45

Hermann Zapf (1918–2015) war einer der produktivsten und erfolgreichsten Schriftgestalter, Typographen und Kalligraphen des 20. Jahrhunderts. Schriften wie Palatino, Optima oder die Zapf Dingbats waren und sind weltweit erfolgreich. Der Autodidakt Zapf entwarf Schriften für Handsatz, Linotype und verschiedenste Fotosatz- und Digitalsatzsysteme. Dabei waren seine Schriftentwürfe oft unter den ersten, die für die jeweils neu eingeführten Satztechnologien angeboten wurden. Der Vortrag skizziert anhand von Beispielen aus Zapfs Œuvre seinen offensiven und kreativen Umgang mit neuen Technologien.
Dr. Nikolaus Weichselbaumer ist Postdoc am Gutenberg-Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Abteilung Buchwissenschaft. Er studierte Buchwissenschaft und Germanistik an der FAU Erlangen-Nürnberg (2003–2009) und war danach wissenschaftlicher Mitarbeiter am Erlanger Lehrstuhl für Buchwissenschaft. Seine Promotion schrieb er bei Prof. Dr. Ursula Rautenberg über das Typographische Werk Hermann Zapfs (2014). Derzeit befindet sich Nikolaus Weichselbaumer inmitten seines Habilitationsprojektes zur Geschichte des Schriftenhandels. Seine Forschungsgebiete sind: Geschichte der Buchgestaltung, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des Buchs sowie Mustererkennung in alten Drucken.

15
Mittagspause+
13.30
...


-Mittagspause
Leipzig

Sa, 13.30
7
Guido Schneider+
15.00
»Mit Schrift ins Fernsehen«


-Guido Schneider
Köln

»Mit Schrift ins Fernsehen«
Sa, 15.00

Ein grundsätzliches Missverständnis führte dazu, dass Guido Schneider in den letzten Jahren, neben klassischen Hausschriften, immer wieder auch Schriften für unterschiedliche Fernsehstationen entwickelte – zuletzt drei Schriftfamilien für das neue Erscheinungsbild von ZDFneo. In seinem Vortrag skizziert er diesen Weg und zeigt den von unterschiedlichen Anforderungen und Zielsetzungen gekennzeichneten Entwurfsprozess von (Haus-)Schriften als einem funktionalen Bestandteil von Gestaltungssystemen. Neben aller Freude ist die Suche nach der Balance zwischen gewünschter Funktionalität und notwendiger Charakterstärke leider nicht immer nur von der Romantik guter Gestaltung geprägt …

Guido Schneider, geboren und mit Sitz in Köln, gründete BrassFonts 1996 noch während seines Studiums. Nach seinem Abschluss gründete er 1997 mit zwei Partnern godz advertising. Seit 2002 leitet er sein eigenes Designbüro bfg/schneider mit den Schwerpunkten visuelle Identität, Kommunikationsdesign und Schriftgestaltung. Seit 2009 unterrichtet er Typografie und Schriftgestaltung an der Hochschule Niederrhein in Krefeld. www.brass-fonts.de

Prof. Andreas Uebele+
15.45
»junk fonts / small caps«


-Prof. Andreas Uebele
Stuttgart

»junk fonts / small caps«
Sa, 15.45

beschreiben

ich denke entlang der schrift. was ich denke, formt sich beim schreiben. es bekommt eine gestalt und wird sichtbar. ich finde einen ausdruck, ich kläre etwas. das unbestimmte wird anschaulich. ich beschreibe einen gedanken, indem ich das papier beschrifte. gedanke und schrift sind eins.

Prof. Andreas Uebele (*1960) studierte Architektur und Städtebau an der Universität Stuttgart und Freie Grafik an der Kunstakademie Stuttgart. 1996 gründete er sein Büro für Visuelle Kommunikation in Stuttgart und ist seit 1998 Professor für Visuelle Kommunikation an der FH Düsseldorf. 2015 war er Praxisstipendiat der Villa Massimo, Rom. Andreas Uebele ist Mitglied im Type- sowie Art Directors Club New York (adc, tdc), der Alliance Graphique Internationale (agi) sowie im Berufsverband der deutschen Kommunikationsdesigner (bdg). www.uebele.com

Pause+
16.30
...


-Pause
Leipzig

Sa, 16.30

 

5
Prof. Rayan Abdullah+
17.00
»Die hohe Kunst der Integration«


-Prof. Rayan Abdullah
Leipzig/Kairo

»Die hohe Kunst der Integration«
Sa, 17.00

Rayan Abdullah wird in seinem Vortrag über die Gründung der Akademie für transkulturellen Austausch (ATA) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig referieren. Die ATA ist ein Pilotprojekt an der HGB, welches bundesweit einmalig ist. Es dient dazu, geflüchteten Studenten, die ihr Studium in ihrem Heimatland wegen Flucht und Krieg abbrechen mussten, an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig fortzusetzen.
Der Vortrag beinhaltet auch die Auseinandersetzung mit den Themen Design und Typografie und deren Basiselemente insbesondere das Thema Weißraum - die verborgene Schönheit. In diesem geht es um das Bildverbot in den Religionen und den damit verbundenen Folgen.
Prof. Rayan Abdullah zählt zu den heutigen Experten der Corporate Identity und des Corporate Designs. Der gebürtige Iraker ist Professor für Typografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. 2016 gründete er die Akademie für transkulturellen Austausch (ATA) an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB) als erste Institution, die es geflüchteten Studierenden im Bereich Kunst und Design ermöglicht, ihr Studium in Deutschland fortzusetzen. www.markenbau.de
(Foto: Raisan Hameed)

14
Abschlussdiskussion+
17.45
...


-Abschluss-diskussion
Leipzig

Sa, 17.45
9
Ausklang im Kaiserbad+
ab 19.00
(fakultativ, nicht in Tagungsgebühr enthalten)

-Ausklang im Kaiserbad
Leipzig

(Karl-Heine-Str. 93, 04229 Leipzig; 15 Minuten Fußweg vom Museum)
Sa, 19.00

Alle Teilnehmer der Typotage 2018 sind herzlich eingeladen, den Tag gemeinsam im Kaiserbad (Café, Bar, Restaurant) ausklingen zu lassen.
www.kaiserbad-leipzig.de

 

Sonntag

Museum für Druckkunst+
11.00
»Letterpress-Workshop« (ausgebucht)

-Museum für Druckkunst
Leipzig

»Letterpress-Workshop«
So, 11–13 Uhr

Der Letterpress-Workshop findet in der Setzerei des Museums für Druckkunst statt und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, mit Holzbuchstaben, Bleilettern und typografischen Gestaltungselementen im klassischen Buchdruckverfahren zu arbeiten.

Kosten: 12 Euro pro Teilnehmer.

+++Der Workshop ist bereits ausgebucht.+++

Museum für Druckkunst Leipzig, Gebäude Haus Nonnenstraße 38
Museum für Druckkunst+
11.00
»Museums-Rundgang«


-Museum für Druckkunst
Leipzig

»Museums-Rundgang«
So, 11-12.30 Uhr

Das Museum für Druckkunst Leipzig ist heute ein industriekultureller Ort, der historische Herstellungsprozesse aus dem polygrafischen Bereich aktiv erlebbar macht. Herzstück ist neben dem seit über 90 Jahren als Druckerei genutzten, vierflügeligen Gebäude die Sammlung mit funktionierenden Maschinen und Pressen. Gezeigt und vorgeführt werden in den authentischen Werkstatträumen Prozesse des Schriftgießens, -setzens und Druckens. Der Museums-Rundgang führt durch alle Bereiche des Museums und endet in der aktuellen Sonderausstellung »Pangramme : learning type design« (29. April bis 15. Juli 2018). www.druckkunst-museum.de

Kosten: 6 Euro / 3 Euro ermäßigt pro Teilnehmer

11
Dave Tarassow+
11.00
»Rundgang durch den Leipziger Westen«

-Dave Tarassow (Industriekultur Leipzig e.V.)
Leipzig
»Rundgang durch den Leipziger Westen - Entlang von Bauwerken, Gleisen, Kanälen und Parks«
So, 11-13 Uhr

Der Leipziger Westen, einst von Industrie geprägt, ist heute einer der beliebtesten Wohn- und Lebensräume in Leipzig. Der Rundgang mit Dave Tarassow (Industriekultur Leipzig e.V.) entlang wichtiger Gebäudeensembles unternimmt eine Reise in das Gestern und Heute eines Viertels von Leipzig, das einem raschen Wandel unterworfen ist. Stationen des Rundgangs sind u.a.: Buntgarnwerke, Naumannsche Brauerei, Plagwitzer Kunst- und Gewerbehöfe, Globus-Werke, Bürgerbahnhof Plagwitz, Kirow-Werk, Spinnerei, Westwerk, Felsenkeller, Könneritzbrücke.

Start und Ziel: Museum für Druckkunst Leipzig, Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig
Kosten: 10 Euro pro Teilnehmer

Dave Tarassow interessiert sich seit seiner Kindheit für Architektur, Technik und Medien; vor allem Industriebauwerke und Eisenbahnen haben es ihm angetan. Seit 2012 ist er freiberuflicher Fotograf und Mediengestalter und gründete mit einem Freund 2017 den Kunst- und Medienverlag »imago urbis«. Ehren- und hauptamtlich führt er Interessierte durch die Straßen und Quartiere von Leipzig. Seit 2017 ist er Mitglied im Industriekultur Leipzig e.V.

ANMELDUNG

Learning Type Design
24. Leipziger Typotage
28. April 2018
Museum für Druckkunst Leipzig
 

Vielen Dank für Ihr Interesse. Die Leipziger Typotage 2018 sind bereits ausgebucht (Stand: 10. April 2018). Gern können Sie sich mit untenstehendem Formular für die Warteliste registrieren. Wir informieren entsprechend dem Eingang Ihrer Anfrage, wenn ein Platz frei wird. Danke für Ihr Verständnis!

Tagungsgebühren:
90 Euro / Mitglieder Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig, tgm München und Kreatives Leipzig
150 Euro / Nichtmitglieder
70 Euro / Studenten und Azubis (nach Vorlage eines Ausweises)
Mittagessen und Pausenerfrischungen (Kaffee, Tee, Saft, Mineralwasser, Snacks) sind in der Tagungsgebühr enthalten.

Nicht in der Tagungsgebühr enthalten sind:
Stadtrundgang Leipziger Westen(Sonntag, 29. April, 11 Uhr, 10 Euro), Museums-Rundgang (Sonntag, 29. April, 11 Uhr, 6 bzw. 3 Euro ermäßigt) und Letterpress-Workshop (Sonntag, 29. April, 11 Uhr, 12 Euro, leider bereits ausgebucht). Eine Anmeldung hierfür ist im untenstehenden Formular möglich.

Ein Rücktritt ist aus organisatorischen Gründen nur bis 10. April 2018 möglich. Danach kann die Tagungsgebühr nicht mehr erstattet werden.

 

 

ÜBER UNS

Learning Type Design
24. Leipziger Typotage
28. April 2018
Museum für Druckkunst Leipzig
 

Die Leipziger Typotage sind eine Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig e.V. Seit 1995 findet die Veranstaltung jährlich im Museum für Druckkunst Leipzig statt. Zunächst als zweitägige Veranstaltung konzipiert, konzentriert sich das Programm der Typotage seit 2008 im Wesentlichen auf einen Samstag im Frühjahr.

Inhaltliche Schwerpunkte der Tagung sind neben Schrift und Typografie auch Grafik-Design, Kunst, Herstellungstechniken im Printbereich und verwandte Themen. Renommierte Referenten betrachten aus immer neuen Blickwinkeln verschiedene Fragestellungen, im analogen wie digitalen Kontext mit Blick zurück und nach vorn. Die Typotage verstehen sich als Plattform für alle Interessierten und fördern den fachlichen Austausch sowie den Dialog mit anderen Disziplinen.

Der Veranstaltungsort, das Museum für Druckkunst Leipzig, ist ein lebendiger, industriekultureller Ort. Das Haus verbindet einen Werkstattbetrieb mit einem Museum und zeigt historische Gieß-, Setz- und Druckverfahren an voll funktionsfähigen Maschinen. Mit seiner umfangreichen Sammlung an Bleischriften und Matrizen beherbergt das Haus zudem die deutschlandweit zweitgrößte Sammlung auf diesem Gebiet. Ansässig ist das Museum im westlichen Leipziger Stadtviertel Plagwitz in einem Industriegebäude mit 100jähriger Tradition als Druckwerkstatt. www.druckkunst-museum.de

Das Museum bietet damit eine passende Kulisse für die Leipziger Typotage, deren auf 120 Personen begrenzte Teilnehmerzahl den persönlichen Austausch fördert – am schönsten natürlich im idyllischen Museumsinnenhof in den Tagungspausen.

ARCHIV

 

2018
28. April 2018
2017
13. Mai 2017
2016
2015
2014
24. Mai 2014
2013
2012
2011
2010
8. Mai 2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
9.—11. Juli 2004
2003

KONTAKT

Veranstalter / Kontakt:
Gesellschaft zur Förderung
der Druckkunst Leipzig e. V.
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig
www.druckkunst-museum.de

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Frau Steffi Schreier
Telefon: 0341 23162-22
Telefax: 0341 23162-20
E-Mail:
 

PRESSE

Museum für Druckkunst Leipzig
Christine Hartmann
Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig
Telefon 0341 23162-11
Telefax 0341 23162-10
info@typotage.de

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Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig e.V.
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig

Telefon 0341 23162-22
Telefax 0341 23162-20

www.druckkunst-museum.de
steffi.schreier@druckkunst-museum.de

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Bei Fragen oder Hinweisen besteht immer die Möglichkeit, dass Sie sich per E-Mail, telefonisch oder persönlich in der Nonnenstraße 38 in Leipzig mit uns in Verbindung setzen.


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